Diese besondere Apfeltorte wird nach einem jahrhundertealten Familienrezept gefertigt und begeistert mit ihrer einzigartigen Leichtigkeit. Ein sehr dünner, fein ausgebackener Teig bildet die Grundlage und wird großzügig gefüllt mit aromatisch gewürzten Äpfeln, saftigen Korinthen und feinen Mandelstiften. Das Zusammenspiel aus fruchtiger Frische und zartem Biss macht diese Torte zu einem außergewöhnlich erfrischenden Genuss, der sich deutlich von klassischen Apfelkuchen abhebt.
Die sogenannte „Appeltate“ hat ihren Ursprung in Werden, heute ein Stadtteil von Essen, und ist dort seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Backtradition. Besonders zur Zeit der Apfelernte im Spätsommer und frühen Herbst wurde sie in vielen Familien gebacken. Der Name stammt aus dem Werdener Platt und bedeutet schlicht „Apfeltorte“. Charakteristisch ist die Zubereitung in einer traditionellen irdenen Form aus Keramik – genau diese Art des Backens verleiht der Appeltate ihren ganz eigenen Geschmack und sorgt für eine besondere Textur, die sich deutlich von herkömmlichen Kuchenformen unterscheidet.
Eine Besonderheit dieser traditionellen Torte ist auch ihre Präsentation: Die Appeltate wird üblicherweise in der originalen Appeltatenform verkauft, die als Leihform mitgegeben wird. Für die große Form (ca. 12 Stücke) wird ein Pfand von 59 € erhoben. Dieser Betrag wird vollständig erstattet, wenn die Form innerhalb von einer Woche nach Kauf unbeschädigt zurückgebracht wird. Alternativ kann die Form auch behalten werden – ideal, um künftig selbst Appeltaten zu backen. Die originale Appeltatenform ist zudem separat erhältlich, inklusive passendem Rezept. Hier geht’s zur Bestellung der Werdener Appeltatenform.